Online-Workshop: Menschenrechte betreffen uns alle

Doch wo kommen diese eigentlich her und was genau beinhalten sie? Für wen gelten sie und wer kümmert sich um ihre Einhaltung? Wie und wo kann ich mich aktiv für die Menschenrechte einsetzen?

Amnesty auf der #unteilbar-Demonstration für eine offene und solidarische Gesellschaft am 13. Oktober 2018 in Berlin. Amnesty at the #unteilbar demonstration – for a open society on 13th of October in Berlin. Amnesty International / Foto: Jarek Godlewski

Die Gruppe Menschenrechtsbildung von Amnesty International Leipzig lädt euch zu einem kostenlosen, interaktiven Grundlagenworkshop ein, in dem wir diese Fragen gemeinsam beantworten wollen.

Wann und Wo?

Mittwoch 26.05.2021, 17:30 – 19:45 Uhr, danach Möglichkeit zum weiteren Austausch. Den Link zum Workshop erhaltet ihr per Mail.

Ab 17:15 Uhr gibt es eine Technikeinführung für BigBlueButton und ConceptBoard

Was braucht ihr?

Funktionierendes Mikro und Lust auf Gespräche und Austausch! Schreibt uns einfach eine kurze Mail an mrb@amnesty-leipzig.de mit dem Betreff „Grundlagen Workshop“ und eurem Namen.
Den Teilnahmelink erhaltet ihr dann an die Mailadresse, mit der ihr euch angemeldet habt. Die Teilnahmeplätze sind begrenzt – first come, first served 🙂

Wir freuen uns auf euch!

Unsere Gruppe auf dem Dies Academicus

Wollt ihr wissen, wer hinter dem gelben Logo steckt? Im Video stellen wir uns kurz vor – haltet Zettel und Stift bereit! 😇

Wir sind außerdem heute (5.5.) von 13 bis 15 Uhr beim Meet&Greet der Dresdner Hochschulgruppen dabei. Hier findet ihr den Teilnahmelink.

Online-Podiumsdiskussion: Menschenrechtsverletzungen im Mittelmeerraum

In unseren Medien ist es sehr ruhig um die Menschenrechtsverletzungen im Mittelmeerraum geworden und das, obwohl die aktuelle Pandemie aufgrund der vielerorts eingeschränkten Versorgungslage und überlasteten Gesundheitswesen nach Auffassung der UN zu einem Anstieg von Flucht und Migration führen könnte. Umso erschreckender erscheint die zunehmende Kriminalisierung privater Seenotretter*innen, welche eine Lebensgefahr für viele Menschen auf der Flucht darstellt.

Wir laden euch dazu ein, mit uns und unseren geladenen Experten Wolfgang Grenz (Ehrenamtliches Vorstandsmitglied für Flüchtlinge Amnesty International Deutschland) und Axel Steier (Vorsitzender von Mission Lifeline e.V.) in einer digitalen Podiumsdiskussion am 24.03.2021 von 18:30 bis 20:00 Uhr diesem Thema, welches moralisch wie auch rechtlich viele ungeklärte Fragen aufwirft, auf den Grund zu gehen.

Wir freuen uns über eure Anmeldungen unter: https://forms.gle/1y8prFHaJdTQZ5op9

Briefmarathon 2020 – online und in Präsenz

Der Internationale Tag der Menschenrechte naht mit großen Schritten und der Amnesty-Briefmarathon hat schon begonnen! Bis zum 23. Dezember 2020 könnt ihr euch wieder für 10 Menschen und Gruppen in Not und Gefahr einsetzen.

Was ist der Briefmarathon? Jedes Jahr findet rund um den Internationalen Tag der Menschenrechte am 10. Dezember der Briefmarathon von Amnesty International statt. Hunderttausende Menschen setzen sich darin mit Appellbriefen und Petitionen für gewaltlose politische Gefangene, Verfolgte und Menschen in Not ein. Allein 2019 schrieben Menschen aus fast allen Ländern der Erde über 6,6 Millionen Briefe. Sei auch du mit dabei und schreibe E-Mails an Regierungen und Institutionen, die für Menschenrechtsverletzungen verantwortlich sind. Eine einzelne Mail kann ungelesen im Spam-Ordner landen, aber Tausende Nachrichten, die die Einhaltung der Menschenrechte fordern, lassen sich nicht ignorieren!

Wie funktioniert der Briefmarathon in Zeiten der Pandemie? Aufgrund der aktuellen Lage bezüglich Covid-19 findet der Briefmarathon in diesem Jahr unter besonderen Umständen statt: Nachdem sich in einigen Ländern schon der nächste Lockdown abzeichnet, ist bei uns noch unklar, wie die Wintersaison 2020/21 verlaufen wird. Dennoch gibt es viele Möglichkeiten am Briefmarathon teilzunehmen: Ihr könnt ganz bequem per Klick die vorgeschriebenen Briefe unterzeichnen oder an unserem Infostand in der Mensa° vorbeikommen. Genauso könnt ihr beispielsweise eine virtuelle Teestunde mit Freund*innen, Familie oder Kolleg*innen veranstalten und dabei Briefe schreiben. Alle weiteren Infos zu den 10 Fällen von Menschenrechtsverletzungen und den Briefen könnt ihr hier nachlesen: briefmarathon.de.

° Ihr findet uns vom 8. – 11. Dezember zwischen 11 und 13 Uhr im Foyer der Alten Mensa der TU Dresden. Dort haben wir einen virusresistenten Stand aufgebaut, an dem ihr in Person Petitionen unterschreiben könnt oder Zugang zu den Online-Petitionen erhaltet. Bitte achtet dabei darauf, die geltenden Hygieneregeln einzuhalten und einzeln an den Stand heranzutreten und tragt euch in die Formulare zur Kontaktnachverfolgung des Studentenwerks Dresden ein. Tagesaktuelle Infos folgen auf unserem Instagram-Kanal.

Einführungsabend am 11. November 2020

Wir suchen neue Mitstreiter*innen!

Ihr möchtet euch für Menschenrechte einsetzen? Mit anderen Menschen über politische Themen diskutieren und selbst etwas bewegen, statt nur passiv Nachrichten zu lesen?

Dann kommt zu unserem Online-Einführungsabend am 11.11. um 18:30 auf https://meeting.amnesty.de/b/jud-s0q-haz-utm . Wir stellen uns und unsere aktuellen Projekte vor und erklären, wie wir arbeiten und wie ihr euch und eure Ideen einbringen könnt.

Das Treffen findet aus Datenschutzgründen auf BigBlueButton statt.

Antirassistischer Begegnungsworkshop mit Geflüchteten – eine Kooperation mit Zeugen der Flucht e.V.

Saied, Ali und Moussa – so heißen die drei Geflüchteten, die am Samstag, den 25. Juli, im Rahmen eines Begegnungsworkshops im Großen Garten von ihren individuellen Fluchterfahrungen berichteten. Saied, der aus Syrien kommt, hatte zu diesem Zweck bedeutsame Ereignisse seines Lebens ausgedruckt und bat die Anwesenden, diese in die richtige zeitliche Reihenfolge zu bringen. Doch schon dies stellte einige der insgesamt 25 Teilnehmer*innen vor Herausforderungen – so sehr hat mensch sich an Schreckensnachrichten aus Syrien gewöhnt: Wann hat der Krieg in Syrien begonnen? Wie lange dauert diese menschliche Katastrophe schon an?

Die persönlichen Erfahrungen wurden von kleinen Vorträgen von Aktiven des Vereins Zeugen der Flucht e.V. eingeführt. Es wurden die häufigsten Fluchtursachen, Fluchtländer und rechtliche Hintergründe zur Asylsituation in Deutschland vorgestellt.

Anschließend begann Saied zu erzählen. Angefangen bei seiner Schulzeit, von den ersten gefallen Bomben, seinem Studium, dem Haus seiner Eltern und seinen Umzügen in Syrien. Und schließlich: von seinem Entschluss, Syrien zu verlassen. Erst in die Türkei, danach weiter nach Griechenland, über Österreich und eines Tages „spontan“ nach Deutschland, wo er schließlich in Dresden ankam.

Saieds, Alis und Moussas sind Geschichten, die noch nicht zu Ende geschrieben und erzählt sind. Es sind Leben, die einen Härtefallantrag stellen müssen, um nicht in die Kriegsheimat zurückzukehren, Leben, die im Ungewissen schweben, und Leben, die von ihrer Familie getrennt sind.

Nach den Gesprächskreisen war Raum für einen offenen Austausch bei einem kleinen Buffet da. Es kreisten viele Fragen um Fluchterfahrungen, das Ankommen in Deutschland und unterschiedliche Perspektiven auf die aktuelle Rassismusdebatte. Doch nicht nur Saied, Ali und Moussa mussten Fragen beantworten – auch die Interessierten mussten sich be- und auch hinterfragen lassen: Was ist unsere Perspektive auf das Thema Flucht und Migration? Wo taucht Rassismus im Alltag auf? Und ist der Krieg ist Syrien wirklich ein Bürgerkrieg – oder ist das lediglich ein Narrativ, das zu häufig unkritisch übernommen wird? Welche Geschichten erzählen wir uns über die Menschen, herkommen? Was davon sind mediale Stereotype und was die Wahrheit?

Schließlich stellte unsere Hochschulgruppe sich und die eigene Arbeit vor. Wir machten auf die Kampagne “Nimm Rassismus persönlich” und Urgent Actions zum Schutz von Menschenrechten weltweit aufmerksam, die zum Beispiel den effektiven Schutz der Geflüchteten in Lagern auf den griechischen Inseln vor Covid-19 fordert und die Freilassung der Iuventa-10 Crew, die 14.000 Menschen vor dem Ertrinken auf dem Mittelmeer rettete.

Der Workshop war ein voller Erfolg, zumal viele positive Rückmeldungen zu diesem besonderen Format kamen. Die HSG Amnesty International und Zeugen der Flucht e.V. stellen sich vor, weitere Workshops anzubieten.

von Moritz Piepel und Natalia Fomina

Weiterführende Informationen:

https://zeugenderflucht.com/

https://www.amnesty.org/en/get-involved/take-action/greece-refugees-coronavirus-covid-19/

https://www.amnesty.de/kampagne-gegen-rassismus-deutschland

https://www.amnesty.de/allgemein/kampagnen/retten-verboten


Einladung zum Antirassistischen Workshop – Geflüchtete erzählen

auch in Coronazeiten möchten wir weiter Bildungsarbeit machen und unseren Teil zu einer offenen und toleranten Gesellschaft beitragen. Daher veranstalten wir in Kooperation mit Zeugen der Flucht e.V. am Samstag den 25. Juli um 17:00 Uhr im Großen Garten einen antirassistischen Begegnungsworkshop. Wir laden euch ein zu einem kurzen Input über Fluchtursachen und Herkunftsländer und zum anschließenden offenen Austausch ein, bei dem geflüchtete Menschen über ihre Erfahrungen berichten. Getränke und Picknick-Ausstattung stellen wir zur Verfügung.

Bitte beachtet, dass wir aufgrund der Corona-Verordnung nur wenige Plätze anbieten können und die Hygienemaßnahmen einhalten müssen. Meldet euch daher bitte bis Freitag, 24.07. unter dresden@zeugenderflucht.de an. Alle weiteren Infos erhaltet ihr dann per Mail.

Wir freuen uns auf euch!

Zeugen der Flucht e.V. und die Amnesty International Hochschulgruppe Dresden

DEMNÄCHST: Fast Fashion Kleidertausch und Filmabend

Fast Fashion, das ist Kleidung, die schnell und billig gekauft, kurz getragen und bald wieder aussortiert wird. Vor allem zu Weihnachten wird gekauft, oft ohne zu hinterfragen.
Dass solche Kleidung unter menschenunwürdigen und umweltschädigenden Bedingungen in Ländern wie Bangladesch und Pakistan produziert wird, blenden wir dabei oft aus.

In einer Kooperation zwischen der Tuuwi, der Amnesty International Hochschulgruppe und dem Umsonstladen Dresden-Neustadt wollen wir auf Produktionsbedingungen und Konsumwahnsinn aufmerksam machen.
Los geht es um 16 Uhr mit einem Kleidertausch in der Stura-Baracke, wo ihr guten Gewissens und kostenlos eure langweilig gewordenen Klamotten eintauschen könnt – wir liefern euch nebenbei das Hintergrundwissen.
Um 19 Uhr startet im Kino im Kasten der Film „The True Cost“ von Andrew Morgan (2015), der sich mit den Schattenseiten von Laufsteg-Luxus und Influencertum auseinandersetzt. Eintritt frei!

Hinweise zum Kleidertausch:
– Wir wollen euch genügend Auswahl bieten, damit ihr euch austoben könnt. Allerdings möchten die Sachen auch wieder loswerden. Bitte bringt uns also nicht säckeweise Kleidung vorbei, die bei der Kleiderkammer besser aufgehoben wären. Haltet am besten ein Limit von 10 Stücken pro Person ein.
– Schuhe und Schmuck sind herzlich willkommen. Schlübbis, also Unterwäsche für untenrum, nehmen wir nicht an. BHs oder Socken sind in Ordnung.
– Bitte achtet darauf, dass die Kleidung in gutem Zustand, also tragbar, lochfrei und sauber ist.
– Wahrscheinlich kommt mehr „Frauenkleidung“ zustande. Mistet also gern die Schränke eurer Mitbewohner/Partner/Freunde aus, damit wir auch „Männerkleidung“ anbieten können.

BRN 2019

Balkonien? Nein, BRN!

Für eine Menge Dresdner*innen ist die jährliche BRN (Bunte Republik Neustadt) fest im Kalender eingetragen. Das gilt auch für uns!

Nachdem wir in den vergangenen Jahren Aktionen zur „Festung Europa“ und zur Bundestagswahl 2017 gemacht haben, hat in diesem Jahr die UG Wirtschaft und Digitalisierung die inhaltliche Organisation übernommen. Unser Ziel war es, darauf aufmerksam zu machen, wie bei vielen von uns die Privatsphäre nicht länger privat ist, sondern unser Leben und unsere Daten immer mehr Firmen, Regierungen und Personen zugänglich werden.

Dafür haben wir uns zwei Tage lang von Kameras beobachten lassen, die an einem Basteltag aus Pappkartons entstanden sind. Nachdem sie auch zur Langen Nacht der Wissenschaften nochmal zum Einsatz gekommen sind, schauen sie mittlerweile von den Büro-Regalen auf uns runter und erinnern uns immermal, auf unsere Daten aufzupassen. Ihren Zweck erfüllen sie also ganz gut.

Ansonsten haben wir die BRN so erlebt, wie sie eigentlich meistens ist: mit wechselndem Wetter und irgendwie ziemlich laut. Dann bis nächstes Jahr!

Hallo Welt!

Willkommen zur neuen Version des Internetauftritts der Hochschulgruppe Dresden. Ich hoffe euch allen gefällt das neue Design. Wenn ihr Verbesserungsvorschläge habt, etwas Wichtiges fehlt oder ihr noch andere Vorstellungen habt, können wir das gern diskutieren.

Ansonsten erstmal viel Spaß!